Generalversammlung
Die FGZ ist - wie alle Wohnbaugenossenschaften - demokratisch organisiert. Das oberste Organ ist die Generalversammlung. Sie setzt die Stauten fest, sie wählt den Vorstand und den Präsidenten, sie nimmt die Rechnung ab und genehmigt jene Bauprojekte, die den Betrag von zwei Millionen Franken übersteigen. Die ordentliche GV findet in der Regel im Monat Juni statt. 
 

Vorstand
Der Vorstand leitet die FGZ und besteht aus mindestens neun Genossenschaftsmitgliedern. Er wird jeweils für drei Jahre von der Generalversammlung gewählt. Ebenfalls von der GV wird der Präsident oder die Präsidentin gewählt. Im übrigen organisiert sich der Vorstand selbst. Aus seiner Mitte bestimmt er den leitenden Ausschuss. Die Kompetenzen des Vorstands und des leitenden Ausschusses sind in einem Organisationsregelement geregelt.


Kontrollstelle
Als externe Kontrollstelle, deren Hauptaufgabe die Überwachung der Genossenschaftsfinanzen ist, wird von der GV eine anerkannte Treuhand- oder Revisionsgesellschaft gewählt.


Vertrauensleute- und Mieter/innen-Versammlung
Die Vertrauensleuteversammlung ist ein genossenschaftseigenes beratendes Organ, das der Vorstand zur Vorbereitung wichtiger Geschäfte einberuft. Des Weiteren haben die Vertrauensleute die Aufgaben, gemeinschaftsfördende Anlässe zu unterstützen oder zu initiieren, Kontaktpersonen für Neumieter/innen zu sein, Mieter/innen-Anliegen aufzunehmen und wenn nötig, den Vorstand, die Sozialberatung oder die Altersbetreuung darauf aufmerksam zu machen. Die Vertrauensleute werden von der GV gewählt, auf Vorschlag der Mieter/innen-Versammlungen der einzelnen Rayons.


Ständige Kommissionen
Die Mitglieder der ständigen Kommissionen werden wom Vorstand gewählt. Die Kommissionen und ihre Hauptaufgaben sind im Einzelnen:

Baukommission: Die schon 1933 gegründete Kommission gibt es in der jetzigen Form seit 1976. Sie ist zuständig für die Planungen im baulichen Bereich und erarbeitet Entscheidungsgrundlagen für Sanierungen, grössere Umbauprojekte und Neubauten.

Aussenraumkommission: Die ehemalige Gartenkommission existiert seit 1936. Sie ist für die Grünflächen und die Freiräume in der FGZ zuständig. Sie erarbeitet Entscheidungsgrundlagen für Projekte zur Gestaltung, Nutzung und Pflege der Aussenräume.  Die ökologische Abfallbewirtschaftung (Kompostierung) fällt ebenso in ihren Aufgabenbereich wie die Gartenordnung, die u.a. die Veränderungen in den Hausgärten regelt. Ebenso ist sie zuständig für die Arbeitsgruppen AktionNaturReich und NachhaltigMobil. Im Frühling 2014 wurde die Kommision umbenannt, um ihren Zuständigkeitsbereich auch im Namen besser zum Ausdruck zu bringen.
 

Freizeitkommission: Die Freizeitkommission (ehemals Gemeindestubenkommission) ist die ältste der FGZ-Kommissionen, sie wurde 1929 gegründet. Die Freiko fördert die ideellen Grundlagen und die Zusammengehörigkeit in der Genossenschaft – mit kulturellen und geselligen Veranstaltungen sowie mit einem vielfältigen Angebot an Freizeitkursen für Kinder und Erwachsene.


Kommission für Oeffentlichkeitsarbeit: Sie existiert seit 1993 und ist für die Herausgabe des Mitteilungsblattes der Genossenschaft («FGZ-Info») zuständig. Ebenso ist sie zuständig für die neueren Publikationskanäle, den TV-Infokanal (seit 1999) und den Internetauftritt (seit 2003).


Sozialkommission: Sie wurde 1998 eingesetzt und ist – in Zusammenarbeit mit der Sozialberatungsstelle – für die Beratung der Mieterinnen und Mieter in sozialen Fragen sowie für die Schlichtung und Vermittlung bei Nachbarschafts- und anderen Konflikten zuständig. Sie initiiert und fördert neue Wohnformen und entwickelt genossenschaftliche Sozialprojekte. Die Sozialkommission wurde 2010 neu organisiert und ist – nach einem Unterbruch von einigen Monaten – seit Ende 2010 wieder aktiv.


Finanzkommission: Die bisherige interne Kontrollstelle wurde mit Beschluss der Generalversammlung 2006 aufgehoben und durch eine neue ständige Kommission, die Finanzkommission ersetzt. Der Präsident der Finanzkommission gehört dem Vorstand an.


Stiftung Hilfsfonds FGZ
Zur Linderung individueller Notlagen (Arbeitslosigkeit, finanzielle Probleme alleinerziehender Mütter und Väter oder wegen mangelnder Rente usw.) besteht in der FGZ ein Fonds, über dessen Verwendung ein unabhängiger Stiftungsrat bestimmt. Der Fonds beteiligt sich auch an den Lohnkosten für soziale Einrichtungen der Genossenschaft (Altersbetreuung und Sozialberatung). Das Fondskapital stammt aus der jährlichen Zuwendung von ½ Prozent der Nettomietzinseinnahmen sowie aus Spenden. Die Abklärung der einzelnen Anträge erfolgt durch die verwaltungsunabhängige Sozialberatung.

 
Familienheim-Genossenschaft Zürich, Schweighofstrasse 193, 8045 Zürich
Tel.: 044 456 15 00, Fax.: 044 456 15 15,
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